Fragen & Antworten


 
 Verena Wiechers antwortet auf Kundinnenfragen:

    1. Liebe Frau Wiechers, ich bin Mitte des 8. Monats – und trainiere z.Z. mit ihrer ersten DVD. Ich habe alle 3 DVDs gekauft und finde sie einfach klasse – es macht Spaß zu Hause zu trainieren und die Übungen sind sehr effektiv – vielen Dank! Eine Frage: Ich würde gerne zusätzlich weiter mit meinen Swingsticks trainieren, ca. 5-10 Min. alle 3 Tage, wirklich leichtes Training für Schulter und oberen Rücken.
    Nun habe ich gehört, dass man im letzten Trimester nicht mit den Swingsticks trainineren soll. Ist da wirklich eine Gefahr bei einem so leichten Training? Viele Grüße, L.N.

  • Antwort von Verena Wiechers:
    Guten Tag Frau N., gerne beantworte ich Ihre Frage: Sie sollten zum jetzigen Zeitpunkt nicht mehr mit dem Schwingstab trainieren, dies kann man nur bis zum 6./7. Monat machen. Folgende Gründe:
    - Es kommt im Körperinneren zu leichten Erschütterungen/Vibrationen, die nicht dem normalen Bewegungsverhalten entsprechen. Es ist bis heute nicht erforscht, wie diese Vibrationen sich in diesem recht späten Stadium der Schwangerschaft auf das Baby oder die Gebährmutter auswirken.
    - Auch wenn ich eine Übung mache, die hauptsächlich die Arm-Schultermuskulatur beansprucht, wird gleichzeitig die tief liegende Rumpfmuskulatur, besonders der Beckenbodenmuskel gekräftigt. Das liegt daran dass sich die Schwingung auf den gesamten Rumpf überträgt, der dann mit stabilisierender Muskelspannung reagiert. Kurz vor der Geburt sollten die tief liegenden Rumpfmuskeln und der Beckenboden nicht mehr so intensiv gekräftigt werden. Nach der Entbindung ist der Stab eine gute Ergänzung zum Rückbildungstraining!
  • Hallo Verena, ich habe zu Beginn meiner Schwangerschaft Deine MamaWorkout-DVD bestellt und übe seitdem regelmäßig (bin bereits in der 24. SSW). Das Programm ist super und macht viel Spaß. Ich finde, dass Du die Übungen super zusammengestellt hast. Besonders gefällt mir auch, dass Du bei fast jeder Übung auf etwas schwierigere Varianten hindeutest. So kann man die Übungen auch gut weitermachen, wenn sich der eigene Trainingszustand verbessert. 2 Sachen haben mich aber ins Nachdenken gebracht, deshalb habe ich 2 Fragen an Dich: Bei den Beckenbodenübungen auf der DVD soll man beim Anspannen immer einamtmen. Vom normalen Beckenbodentraining kenne ich es aber, dass es wichtig ist, beim Anspannen des Beckenbodens auszuatmen. Hat es einen bestimmten Grund, dass Du es genau andersherum empfiehlst? Wie soll ich es machen? Oder ist es egal? Bei der Übung zur Stabilisierung der Rumpfmuskulatur (bei der man auf den Boden liegt und die Beine abwechselnd hoch- und runter bewegt) habe ich bei der etwas schwierigeren Variante den Eindruck, dass ich dabei auch die Bauchmuskulatur etwas anspanne. Ich habe gehört, dass das Training der Bauchmuskulatur ist in der Schangerschaft nicht gut. Ist das trotzdem im Rahmen dieser Übung ok? Es wäre schön, wenn Du mir antworten könntest. Viele Grüße, M.F.
  • Antwort von Verena Wiechers:Liebe M., gerne beantworte ich die Fragen. 1. Frage: Normalerweise (im nicht-schwangeren Zustand :-) spannt man beim Ausatmen den Beckenbogen an. Während der Schwangerschaft jedoch übt man es andersherum, weil man die Technik “Beckenboden-öffnen/entspannen-bei-Ausatmung” unter der Geburt benötigt! Der Muttermund muss sich bei der Geburt öffnen, um das Baby heraus zu lassen. Man hat herausgefunden, dass der Muttermund eine Nerven-Verbindung zum Mund hat. Wenn Du unter der Geburt den Mund leicht öffnest und dabei ausatmest (z.B. mit einem lauten “Ahhhh”), wird der Muttermund zum öffnen angeregt. Wenn Du jetzt 9 Monate lang übst, den Beckenboden mit der Ausatmung zu schließen/anzuspannen, übst Du genau das Gegenteil, was Du für die Geburt brauchst. Nach der Geburt wird dann der Beckenboden wieder ganz normal beim Ausatmen angespannt. Wenn Du einen Geburtsvorbereitungskurs bei einer Hebamme machst, kannst Du das auch nochmal mit ihr besprechen.
    2.Frage: Eine Schwangere sollte aus verschiedenen anatomisch-physiologischen Gründen keine Crunches (Situps) zur Bauchmuskelkräftigung machen. . Mit der Übung, nach der Du fragtest, kräftigt man auf sanfte Weise alle rumpfstabilisierenden Muskeln (–> gut für die richtige Haltung und gegen Rückenschmerzen). Die geraden Bauchmuskeln werden leicht aktiviert, aber nur so sehr, dass sie Dir Stabilität geben. Diese leichte Spannung brauchst Du ja auch bei der Haltungsschulung (siehe Haltungsschulung in der DVD).
  • Liebe Frau Wiechers, ich bin begeisterte Nutzerin Ihrer Rückbildungs-DVD. Die Basis-Übungen fand ich ganz klasse, weil sie sich gut in den Alltag integrieren lassen. An Level 1 beginne ich gerade zu scheitern, weil die Einheit so lange dauert. Muss ich denn die Auwärmübungen immer alle machen? Kann ich die Übungen auf 2 oder 3 x verteilen? 1/4h wäre ein Zeitrahmen, den ich mir regelmäßig zutraue, dann evtl. sogar täglich.
    Wie gehe ich am besten vor? Schöne Grüße, U. E.
    Antwort von Verena Wiechers:
    Liebe Frau E., Sie können die Rückbildungsübungen aus dem Level-1-Programm auch ohne Warm-Up machen, da bei den sanften Übungen eine Erwärmung nicht zwingend ist. Des weiteren können Sie täglich nur einen der Übungsabschnitte Rückenlage, Bauchlage etc. absolvieren. Wechseln Sie dann täglich unter den Übungsabschnitten ab und machen Sie zwei Tage pro Woche Pause. Wenn Sie die Basis-Übungen weiter in Ihren Alltag einbauen, ist das übrigens Balsam für Haltung und Wirbelsäule. Melden Sie sich einfach, wenn Sie Fragen haben!